Ich hab mal ein wenig im Ubuntuuserswiki gestöbert und mal eine halbwegs brauchbare Anleitung für die Installation gefunden. Die Pakete sind zwar immernoch nicht in den offiziellen Paketquellen, aber immerhin gibt es ein brauchbares externes Ubunturepository.
Noch mal eine kurze Anleitung:
- Folgendes auf dem Server ausführen:
- Paketquellen hinzufügen:
deb http://seveas.ubuntulinux.nl/ breezy-seveas all deb-src http://seveas.ubuntulinux.nl/ breezy-seveas all"
- GnuPG-Key für dieses Repository hinzufügen (damit kann apt prüfen, ob die Pakete wirklich von diesen Quellen stammen und nicht verändert wurden):
gpg --keyserver subkeys.pgp.net --recv-keys 1135D466 gpg --export --armor 1135D466 | sudo apt-key add -
- Dann die Pakete "freenx" und "nxproxy" installieren:
sudo apt-get install freenx nxproxy
- Bei der anschließenden Abfrage habe ich "Custom Key" gewählt
- Paketquellen hinzufügen:
- Dann auf dem Client unter Ubuntu Linux:
- wieder wie oben die Paketquellen von ubuntulinux.nl hinzufügen und das Paket "nxclient" installieren:
- Dann den erzeugten Serverkey aus /var/lib/nxserver/home/.ssh/client.id_dsa.key auf dem Server in ein beliebiges Verzeichnis auf dem Client kopieren
- /usr/NX/bin/nxclient starten, Server-IP eingeben, Server-Key auswählen (auf 'Key' klicken, dann 'Import', Datei auswählen und 'Save') dann verbinden
sudo apt-get install nxclient
- Auf einem Client unter Windows:
- Client downloaden: http://www.nomachine.com/download_client_windows.php
- Installieren
- Den Serverkey aus dem selben Verzeichnis wie oben auf den Client kopieren
- NX-Client starten, Server-IP eingeben, eigenen Key importieren
Da man den Key entgegen der Behauptung des Wikis sonst wo speichern kann, wäre es komfortmäßig eine praktikable Lösung, diesen auf einen USB-Stick oder ähnliches zu kopieren.
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Super, genau so habe ichs auch hinbekommen. Einige Bemerkungen:
NX selbst ist klasse verwende ich schon einen Weile.
Danke nochmals
Ich habe FreeNX seit dem Schreiben des Artikels nicht mehr verwendet, da ich dafür eigentlich keine sinnvolle Verwendung habe. Zu dem Passworteingeben: Per PublicKey-Authentification loggt der NX-Client ohne Passwort auf dem Server als user 'nx' an. Das Passwort wird dann quasi gebraucht, um dem User 'nx' das Ausführen des Desktops als normalen User (den den man beim Login abgibt) zu ermöglichen. Das ist meiner Meinung nach insofern sinnvoll, wenn sich mehrere User per FreeNX einloggen können sollen oder der Key, der auf dem Client gespeichert ist, aus irgendwelchen Gründen in die falschen Hände gelangt.
Zu den Paketquellen: Eine Liste von Mirrors Ein Beispiel für die erwähnten Paketquellen von Brett Johnson: