In unserer WG-Küche gibt es zwar bereits ein Regal, das scheint aber am Ende seiner Belastbarkeit angekommen zu sein (wegen der Leichtbauwand, wo das dranhängt, nicht wegen dem was draufsteht). Also kam mir die Idee die Alkoholika auf ein separates Regal zu stellen.

Dieses Regal sollte nur so tief sein, dass da eine Flasche draufpasst. Und es sollte beleuchtet sein. Die erste Idee war eine Leuchtstoffröhre, die aber schnell wieder wegen "zu langweilig" verworfen wurde. Zweite Idee war dann einfach unter jeden Flaschenstellplatz eine LED zu installieren, sodass die Flaschen quasi selbst leuchten.

Da ich aber schon länger die Fnordlichter im Hinterkopf hatte, kam schnell die Idee auf, aus der einen LED pro Flasche drei zu machen, sodass dann auch Farbmischungen möglich sind. Dazu muss man die dann aber auch ansteuern. Also braucht es wohl irgendeine Art Mikrocontroller, der die 30 LEDs (für 10 Flaschen) unterschiedlich hell einstellen kann.

Mein Mitbewohner warf dann noch ein, dass wir doch noch ein paar Foneras übrig haben, also flugs nachgeguckt, was für Konnektivität der bietet und es stellte sich heraus, dass man zumindest eine serielle Schnittstelle hat.

Was braucht es also alles:

Muss ich dann nur nochmal evaluieren, was das ganze dann an Material kosten wird...

Hilfe (insbesondere im Bereich Schaltungsentwurf und Mikrokontrollerprogrammierung) und Kommentare sind wie immer gern gesehen :)

Re: Küchenregal (mit Beleuchtung)

Ich hatte das ganze bisher nur aufm Schreibtisch getestet, aber eventuell helfen dir ja meine Tipps.

Bei der Schaltung dürfte der Schaltplan von Lochraster (http://www.lochraster.org/fnordlicht/) doch genügen - durch die Transistoren sollte es da für 30LEDs ja problemlos erweiterbar sein. Vorausgesetzt natürlich, dass du nur die 3 Kanäle (RGB) nutzen möchtest und nicht jeden LED-Cluster einzel steuern willst. Dann bräuchtest du natürlich einen Controller mit der entsprechenden Anzahl I/O-Ports. Wenns von Timing passt wären auch Schieberegister (74xx595) eine Möglichkeit, dürfte aber nur nicht sehr effektiv sein.

Bei den LEDs würde ich mir mal die helleren Modelle anschauen - die normalen Paar-Cent-LEDs fand ich persönlich etwas zu schwach, vorallem, da du nur 3 pro Flasche gedacht hattest. Die LEDs sollten wenn möglich ungefär gleich hell sein - erspart das spätere Basteln mit verschiedenen Vorwiderständen.

Software hatte ich selber was kleines in ASM gebastelt, da ich zu faul war das origialscript auf meinen kleinen 4MHzer umzubasteln. Beim Faden dürfte für was sauberes etwas Mathe nötig sein - mein simpler "i++-Versuch" sieht nicht so berauschend aus, da die LEDs sich nicht ganz so linear verhalten. Entsprechendes dürfte dann auch bei den Prozentwerten zutreffen. Glaube im Originalcode ist sowas schon drin.

RS232 (seriell) sollte kein Problem sein - die aktuellen Controller haben sowas normal eingebaut und im Original ists auch alles drin.

Ansonsten schonmal Lob für die Idee mit den Flaschen - ist mal was neues. Wenn das Projekt was wird würd ich gerne mal ein Bildchen sehen.

Comment by adlerweb Mo 03 Mär 2008 20:06:41 CET
Re: Küchenregal (mit Beleuchtung)

Ich hab das ganze inzwischen schon ein wenig weitergedacht und bin im Moment bei dem Konzept, dass ich doch jeder Flasche (mit je einer grünen, blauen und roten LED) einen eigenen Controller verpasse und die dann alle per I²C ansteuere. Da gibt es auch schon was fast fertiges für den Fonera http://www.lefinnois.net/wpen/index.php/2007/05/13/i2c-bus-for-la-fonera/. LEDs hab ich hier http://www.leds.de/c6/StandardLEDs/LEDs5mm/Farbige_LEDs.html halbwegs günstige gefunden. Es wird also darauf hinauslaufen, das Fnordlicht-Design ein wenig abzuspecken, weil 10-mal den Bausatz kann ich mir nicht leisten :)

Comment by cato Mo 03 Mär 2008 20:47:53 CET
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