Als ich eine neue Grafikkarte brauchte, weil meine bisherige völlig veraltet war, entschloß ich mich eine Matrox zu kaufen. Die Matrox-Karten wurden in der c't immer wegen ihrer besonders guten Qualität der Monitor- und Videosignale gelobt.

Nun ja, gekauft, reingesteckt, funktioniert erstmal. Erst später (genauer vor so ein bis zwei Wochen) begann zu versuchen die Features voll auszunutzen. Zuerst versuchte ich mich an der Hardware-3D-Beschleunigung: Mit dem zu der Zeit installiertem Ubuntu Hoary war das weder mit den Xorg- noch mit den Matrox-Binary-Treibern zum Laufen zu bewegen. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden, dass ich wohl darauf verzichten muss. Nach einem Upgrade auf Ubuntu Breezy versuchte ich nochmal mein Glück, da ich unbedingt mal Blender probieren wollte, das ohne OpenGL-Unterstützung aber erst gar nicht starten wollte. Das Ergebnis der Frickelei war, dass OpenGL nicht mit den Original-Matrox-Treibern funktioniert (Es gab da irgendeinen minimalen Versionsunterschied). Jedenfalls funktionierte es mit den xorg-Treibern. Als nächstes versuchte ich mich dann am TV-Out. Das wollte auch noch nicht wirklich funktionieren. Ob das aber an der Hardware (Fernseher ist mindestens 18 Jahre alt) oder an der Software (xorgs mgadrv.o und matroxs mgahal_drv.o) liegt konnte ich noch nicht abschließend klären. Bei einer Windowstestinstallation konnte ich wenigstens ein stabiles, wenn auch nicht farbiges Bild erzeugen.

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