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Im Bugtracking von Alsa wird eine Lösung beschrieben, wie auch die internen Lautsprecher und die Headphones-Buchse meines Acer Extensa 6702WLMi zum Leben zu erwecken sind. Ich habs natürlich gleich getestet und es funktioniert 
Heute habe ich es endlich mal geschafft, OpenWRT (White Russian rc4) auf meinem Router zu installieren. Das Flashen war eigentlich recht einfach: Firmware downloaden, Stecker aus dem Router ziehen, Reset-Knopf drücken, Stecker wieder reinstecken, warten bis die Powerlampe blinkt, Resettaste loslassen, an den Rechner setzen und folgendes tippen: tftp »ip des routers«, dann tftp> binary, tftp> trace, tftp> put openwrt-brcm-2.4-squashfs.trx, dem Upload zugucken und dann warten bis die WLAN-Leuchte leuchtet, dann per telnet oder mit dem Browser auf den Router zugreifen. Der sinnvollste nächste Schritt ist, ein Passwort zu setzen. Dann war es aber auch schon fast vorbei mit der Euphorie, denn ich habe es nicht geschafft, WLAN mit WPA richtig einzurichten (Ich habe noch die Pakete nas und wl installiert). Der wpa_supplicant schaffte es irgendwie nicht eine dauerhafte Verbindung herzustellen:
...Feb 11 22:29:39.958809: Trying to associate with 00:15:f3:0a:aa:0d (SSID='mywlan' freq=0 MHz) Feb 11 22:29:40.195780: Associated with 00:15:f3:0a:aa:0d Feb 11 22:29:44.205988: CTRL-EVENT-DISCONNECTED - Disconnect event - remove keys Feb 11 22:29:44.207740: CTRL-EVENT-DISCONNECTED - Disconnect event - remove keys Feb 11 22:29:47.306635: Trying to associate with 00:15:f3:0a:aa:0d (SSID='mywlan' freq=0 MHz) Feb 11 22:29:47.522317: Associated with 00:15:f3:0a:aa:0d ...
Ich habe dann auch noch eine etwas neuere Version probiert, die sich mit pre-rc5 meldete. Aber auch damit habe ich keinen Erfolg gehabt.
Ich muss für USB-Soundunterstützung eh noch die Developmentversion selbst kompilieren, mal sehen, ob sich dann noch etwas tut.
Wie gestern schon angekündigt, gibt es hier noch eine etwas ausführlichere Anleitung:
Bei mir klappte das Herstellen einer unverschlüsselten Verbindung mit dem Gnome-Netzwerkeinrichtungstool ohne weitere Einstellungen, daher dann ich dazu nicht viel mehr sagen. Um WPA zu nutzen muss man dann ersteinmal das Paket wpasupplicant installieren. Soweit ich das verstanden habe, kümmert sich der wpasupplicant um die ganze WLAN- und WPA-spezifischen Details, sodass man danach das WLAN-Interface wie eine ganz normale Netzwerkschnittstelle verwenden kann. Aber von Anfang an: Zuerst sollte man eine Passphrase für WPA erzeugen, zum Beispiel mit pwgen: pwgen 60 1. Dann im Router WPA-PSK einstellen und den eben erzeugten Key angeben. Danach mit wpapassphrase "ssid" "passphrase" (ssid und eben erzeugte Passphrase einsetzen) einen passenden Abschnitt für die /etc/wpasupplicant.conf erstellen. Meine /etc/wpasupplicant.conf sieht in etwa so aus:
ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
eapol_version=1
ap_scan=1
network={
ssid="wlan"
scan_ssid=1
key_mgmt=WPA-PSK
proto=WPA
pairwise=TKIP
psk="neicko5ceasheix1hurieshaenae6mutoh2eed4eizaulaicoy"
priority=2
}
Danach kann man schon einmal mit dem Befehl sudo /usr/sbin/wpasupplicant -D wext -i eth0 -c /etc/wpasupplicant.conf -w testen, ob die WPA-Verschlüsselung funktioniert. Die Ausgabe sieht bei mir dann so aus:
ioctl[SIOCSIWPMKSA]: Operation not supported
CTRL-EVENT-DISCONNECTED - Disconnect event - remove keys
Trying to associate with 00:15:f3:0a:aa:0d (SSID='mywlan' freq=0 MHz)
Associated with 00:15:f3:0a:aa:0d
WPA: Key negotiation completed with 00:15:f3:0a:aa:0d [PTK=TKIP GTK=TKIP]
CTRL-EVENT-CONNECTED - Connection to 00:15:f3:0a:aa:0d completed (auth)
Dann kann man sich mit dhclient eth0 eine IP zuweisen lassen und alle weiteren nötigen Einstellungen beziehen. Damit sollte schon eine Verbindung möglich sein. Falls nicht sollte man prüfen, ob die verkabelte Netzwerkkarte konfiguriert ist. Bei mir funktionierte keine Verbindung mehr, wenn beide gleichzeitig aktiv waren, da dann zwei Defaultrouten gesetzt waren ...
Damit die WLAN-Verbindung gleich beim Starten aktiviert wird fügt man der Datei /etc/network/interfaces folgende Zeilen hinzu:
auto eth0
iface eth0 inet dhcp
wpa-conf /etc/wpa_supplicant.conf
Bei mir ist die WLAN-Karte eth0. Das kann aber auch eine ganz andere Bezeichnung haben (Das kann man zum Beispiel durch den Aufruf von iwconfig herausfinden). In diesem Fall muss man immer dort, wo hier eth0 steht, den Schnittstellennamen seiner Karte nehmen. Wenn ihr eine andere Karte verwendet, muss beim wpa_supplicant ein anderer Treiber angegeben werden. So sollte die Anleitung auch für Ubuntu Edgy Edge funktionieren.
Wie das Pakettracking von UPS schon erahnen ließ kam heute (Tageswechsel ist immer erst nach dem Aufstehen:) endlich das Päckchen. Bestellt hatte ich am Freitagmittag, die Versandbestätigung kam Freitagnachmittag. Wahrscheinlich damit UPS die Aufschläge für Express rechtfertigen kann, kam das Standardpaket erst am Dienstag.
Drin waren ein MP3-Player (Trekstor iBeat Rock 256MB), ein externes Festplattengehäuse für IDE-Platten zum Anschluss an USB und ein WLAN Router, genauer der Asus WL500G Deluxe.
Der MP3-Player funktioniert erwartungsgemäß und kann im Gegensatz zu meinem alten - inzwischen defektem - Player auch mp3s in Ordnern abspielen. Verbindung zum PC nimmt der Player per USB auf, wobei der Stecker am Player selbst in keiner Weise standardtisiert zu sein scheint.
Das Festplattengehäuse ist eine Icybox, die an den Seiten so eine Metallgitter hat und oben und unten eine Aluplatte. An der unteren wird die Festplatte mit vier Schrauben befestigt. Nach dem das Teil wieder zusammengeschraubt war und ich es einem ersten Funktionstest unterzog, fiel mir auf, dass die Platte dummerweise auch in dem externen Gehäuse nicht leiser war als im PC (diese Platte war übrig, weil sie gegen eine leisere Samsung ausgetauscht wurde). Die Festplatte wurde ebenso wie der MP3Player als Wechseldatenträger anstandslos von Linux erkannt und eingebunden.
Die wunschgemäße Inbetriebnahme des WLAN-Routers war etwas komplizierter. Also im Moment soll das Teil weniger routen, als vielmehr nur Accesspoint sein. Also hab ich den WAN-Port des Routers mit dem vorhandenen Switch verbunden. Dann ersteinmal eine unverschlüsselte Verbindung probiert, dann das Zugangspasswort geändert und mich dann an die WPA-Verschlüsselung gesetzt. Naja, jedenfalls ging es nach einigen Fehlschlägen und nach einigen Stunden dann endlich. Die ganzen technischen Details gibt es dann morgen.
Erstaunlich ist auch der Kabelsalat auf meinem Schreibtisch. Da sind dann Netzteile für Notebook, WLAN-Router und USB-Platte dazu dann noch USB-Kabel von Platte zu Router, von MP3-Player zu Notebook, Mauskabel und zusätzlich noch einige Netzwerkkabel zum WLAN-Router und Notebook.
Nachdem ich das mal lokal ausprobiert hatte, habe ich heute also auch hier auf Wordpress 2.0 geupdated. Was an der neuen Version am auffälligsten ist, sind zum einen der WYSIWYG-Editor für Beiträge und Seiten und die stark verbesserte Unterstützung für Uploads und Bilder. Uploads kann man nun direkt unter dem Editor machen und Bilder samt automatisch erstelltem Vorschaubild einfügen. Auch unter der Haube scheint sich einiges getan zu haben. Mein Theme läuft jetzt nach einer kleineren Anpassung auch ohne Änderungen am Wordpressquellcode.
Auch am Theme selbst habe ich einige kleinere Änderungen vorgenommen. Jetzt stehen der erste und letzte Eintrag in der dunkelblauen Navigationsleiste ganz am Rand und die Rundungen verändern beim Hover jetzt auch die Farbe (nur bei standardkonformen Browsern natürlich) und dann hab ich in der Seitenleiste noch die Listenstruktur etwas listenartiger gemacht.
Zum Schluss hab ich dann noch das Statistikplugin ShortStat installiert, weil ich einfach keine Lust mehr hatte die apachelogs mit grep zu bearbeiten oder irgendwas anderes einzurichten 
Beim Notebook gibt es nicht viel Neues. Eine unverschlüsselte WLAN-Verbindung habe ich aufbauen können, der Monitor Mode mit kismet funktioniert auch. Beim Sound bisher auch nichts Neues, ich hab mir daher mal einen USB-Soundstick bestellt (Soundkarte für den USB-Port). Der "Designed for Windows XP"-Aufkleber ziert jetzt nicht mehr mein Notebook, sondern meinen Taschenrechner. Einfach mit einem Fön etwas erwärmen - nicht zu stark, weil direkt darunter die Festplatte ist - und dann zum Beispiel mit einem FIngernagel oder was ähnlichem (Achtung Kratzer) druntergehen und anheben. Bei bog sich zunächst nur eine kleine Ecke hoch - den Rest habe ich dann mit einer Zange abgezogen. Der Aufkleber an sich scheint aus irgendeinem Metall zusein und ist nebenbei bemerkt die beste Qualitätsarbeit die ich je von Microsoft gesehen habe.
Nach ungefähr 5 Stunden Frickelei hab ich jetzt endlich eine funktionierende Batterieladestandsanzeige. Als grundsätzliche Anleitung hilft dieses Howto aus den Gentooforen sehr weiter.
Demzufolge habe ich erstmal den Intel ASL-Compiler gezogen (genauer den Sourcecode für Unix). Danach die Ubuntupakete für bison und flex-old installiert und anschließend im Verzeichnis "Compiler" des eben gedownloadeten Paketes make ausgeführt. Danach hat man dann das Binary 'iasl'.
Dann die aktuelle DSDT auslesen: sudo cat /proc/acpi/dsdt > dsdt.dat
Danach die aktuelle DSDT disassemblieren: ./iasl -d dsdt.dat
Dann versuchen, die disassemblierte DSDT wieder zu kompilieren: ./iasl -ta dsdt.dsl. Dabei sind bei mr folgende Fehlermeldungen aufgetaucht:
Intel ACPI Component Architecture
ASL Optimizing Compiler version 20051117 [Dec 10 2005]
Copyright (C) 2000 - 2005 Intel Corporation
Supports ACPI Specification Revision 3.0
dsdt.dsl 279: Store (0x99, P80H)
Warning 2097 - ^ Statement is unreachable
dsdt.dsl 509: If (LEqual (And (PDC0, 0x0A), 0x0A))
Error 1061 - Object does not exist ^ (PDC0)
dsdt.dsl 514: If (LEqual (And (PDC1, 0x0A), 0x0A))
Error 1065 - ^ Object not accessible from this scope (PDC1)
dsdt.dsl 4842: Z00A,
Error 1061 - ^ Object does not exist (Z00A)
dsdt.dsl 4843: Z00A,
Error 1061 - ^ Object does not exist (Z00A)
ASL Input: dsdt.dsl - 5227 lines, 176606 bytes, 2002 keywords
Compilation complete. 4 Errors, 1 Warnings, 0 Remarks, 640 Optimizations
Sehr viele Hinweise, wie diese Fehler zu beheben sind habe ich im Blog von Didier CLERC gefunden. Die Fixes für die PDC0 und PDC1-Errors habe ich 1:1 übernommen. Die nicht existenten Z00A habe ich analog zu Didier in Z008 geändert. Dann hatte ich nur noch eine Warnung und machte einen ersten Test. Jetzt meldete /proc/acpi/battery/BAT1/state keinen Fehler mehr, sondern nur noch, dass keine Batterie mehr vorhanden sei. Jedenfalls war ich etwas entmutigt und probierte erst am nächsten Tag (also heute) weiter. Als einzige Möglichkeitkeit blieb die Warnung. Also diese Stelle nochmal angeguckt und da stand das "Store" in einer Art Funktion als letztes Statement, noch nach dem "Return". Also habe ich einfach das "Store" vor das "Return" geschoben, wieder compiliert und voilà, die Warnung war auch weg.
Dann die kompilierte DSDT.aml in die initrd einarbeiten:
sudo cp DSDT.aml /etc/mkinitramfs/ sudo dpkg-reconfigure linux-image-$(uname -r)
Anschließend ein Reboot und dann sollte im dmesg eine Meldung auftauchen, dass der Kernel die dsdt der initrd statt der des Notebooks verwendet. Auch sollte dann /proc/acpi/battery/BAT1/state sinnvolle Daten enthalten und auch das gnome-battery-status-applett funktionieren.
Hier noch die fertigen DSDTs:
Ich habe schon länger überlegt mir ein Notebook anzuschaffen. Nur waren meine Anforderungen nicht immer so ganz einfach zusammenzubringen: Ersteinmal sollte es sogut wie möglich unter Linux laufen, dann natürlich die typischen Dinge wie nicht zu schwer, lange Akkulaufzeit und natürlich sollte es auch nicht zu laut sein. Das schwierigste an der Sache war natürlich das Preislimit von etwa 1000€. Nunja, jedenfalls sprang mich dann vorletztes Wochende die Werbung des Mediamarktes an. Nach einigen Tagen grübeln und forschen und einmal im Laden angucken, schlug ich dann zu. Leider war der dazugehörige Karton etwas zu groß für meinen Rucksack, so dass ich mich entschloß, zu Fuß zu gehen und das Fahrrad zu schieben - was man nicht alles für Opfer bringt
Nachfolgend ein kleiner Bericht über das Notebook selbst
Die Hardware
An Zubehör fand sich für 899€ natürlich außer einem Netzteil, zwei Modemkabel und ein wenig (fast) nichtssagendem Papierkram nichts. Das Gehäuse des Notebooks verwendet Acer auch für andere Modelle - die c't hatte das gleichteure Acer Aspire 3000 im Test, dieses hat aber einen AMD Turion- Prozessor und kein Centrino. Mein Notebook hat ein 16:9 Breitformatdisplay mit 1280 mal 800 Pixeln auf 15,4". Die Tastatur tippt sich nach kurzer Eingewöhnung gut, biegt sich aber spürbar durch. Das Touchpad ist auch im Breitformat und hat neben den üblichen Rechts- und Linksklicktasten in der Mitte ein Vier-Wege-Steuerkreuz zum horizontalen und vertikalen Scrollen. Links neben dem Einschalter liegen noch vier Multimediatasten, die unter Windows von irgendeinem Acertool gesteuert werden und unter Linux Scancodes liefern - später mehr dazu.
Auf der linken Seite liegt nur das Slimline CD/DVD-RW-Laufwerk - ein LiteOn SOSW-833S - das am selben ATA-Kanal wie die Festplatte - eine Toshiba MK6025GAS mit 60GB - hängt. An der Vorderseite liegen jeweils links und rechts außen ein Lautsprecher. Zum normalen Musikhören reichen sie, aber man sollte keine Klangwunder erwarten, da die Bässe völlg fehlen. Weiterhin finden sich dort je eine LED für Power und Batterie, je ein beleuchteter Schalter für Bluetooth (in meinem Laptop nicht vorhanden und daher funktionslos) und WLAN (leuchtet aber bisher nur unter Windows), eine USB-Buchse sowie die Audioanschlüsse - Line-In, Mikrophon und Kopfhörer-Ausgang (gleichzeitig optischer Digitalausgang). Auf der rechten Seite findet sich ein PC-Card Typ II-Slot (bisher ungetestet), dann kommen nochmals zwei USB-Buchsen, danach die 10/100MBit-Lan-Buchse, dann die Modembuchse und ganz hinten dann die Lüfteröffnung. Auf der Rückseite ist dann nur noch der Netzteilanschluss, der Monitorausgang sowie der Akku.
Die inneren Werte
Drin ist ein Centrinoset mit einem Pentium M 740 (1,73GHz, 533Mhz FSB und 2MB L2-Cache), ein ICH6-Chipsatz, integrierte Grafik GMA 900, Intel PRO/Wireless 2200BG und 512MB DDR2-RAM. Der Netzwerkchip ist ein Realtek 8139, der Cardbuscontroller ein TI PCI1510, der Soundchip ist ein Realtek ALC260 (HDA).
Software
Vorinstalliert war natürlich Windows XP Home. Die Platte war in zwei gleichgroße Partitionen (mit FAT formatiert) geteilt. Am Anfang der Platte gibt es noch eine knapp 3GB große versteckte Partition mit dem Partitionstyp "Compaq Diagnostics". Auf der ersten war Windows installiert und die zweite war komplett leer. Unter Windows waren dann noch jede Menge unnützer Sachen installiert, die ich mir aber nicht genauer angesehen hab.
Linux (Ubuntu)installation
Ich verkleinerte dann die Windowspartition auf 9GB und fügte den Rest zu einer großen Partition zusammen. Dann installierte ich mithilfe von Knoppix GRUB im MBR, speicherte den Installationskernel und die dazu passende initrd (siehe Anleitung bei ubuntuuser.de - man muss nur die Pfade auf das aktuelle Release 'breezy' ändern und bei den Bootparametern die ramdisk_size auf 16432 erhöhen). Dann mit Grub diesen Kernel booten und wenn der Laptop an einem Netzwerk mit Router un DHCP hängt, sollte das folgende weitgehend problemlos ablaufen. Nachdem die Installation durchgelaufen ist, installiert man noch das Paket ubuntu-desktop, von dem alle benötgten anderen Pakete abhängen.
Spätestens nach einem Reboot wird man schon vom grafischen Loginmanager GDM empfangen - leider noch in der 4:3-Auflösung 1024x768, das auf 16:9 breitgezogen wird. Dies lässt sich leicht beheben: Zuerst muss man in der /etc/X11/xorg.conf eine Zeile finden, die mit 'Modeline' beginnt. Dort ändert man dann die Bezeichnung in den "" auf 1280x800 und achtet darauf, dass in der Screen-Section hinter 'Modes' exakt die selbe Bezeichnung steht. Hier meine komplette xorg.conf. Als nächstes braucht man das kleine Programm 915resolution, das einen kleinen Bug im Grafikkartenbios ausbügelt. Man findet passende Pakete zum Beispiel bei freshnet. Dann lässt man sich mit Es geht einfacher: 855resolution installieren: sudo 915resolution -l alle vorhandenen Codes anzeigen und überschreibt dann einen mit 1280x800. Zum Beispiel so: sudo 915resolution 58 1280 800. Anschließend ein Neustart der grafischen Oberfläche (Abmelden, dann Strg+Alt+Backspace) und dann sollte alles im richtigen Format sein. Dieser Patch muss bei jedem Boot ausgeführt werden, daher installiert man am einfachsten das Paket 855resolution und kopiert daraus die init.d-Skripte und pass diese auf 915-resultion an.sudo apt-get install 855resolution, dann die Datei /etc/defaults/855resolution mit Inhalten füllen: MODE=58 (dieses eventuell mit eigenem Mode ersetzen), XRESO=1280, YRESO=800.
Das Touchpad inklusive Scrolltasten funktionierte Out-of-the-box, auch das An- und wieder abstecken einer USB-Maus funktioniert ohne Probleme. Das Touchpad lässt sich sogar per Fn+F7 abschalten.
LAN, USB und CD/DVD funktionieren auch ohne weitere Eingriffe. WLAN funktioniert auch. Auch die WLAN-Taste an der Vorderseite zum Ein- und Ausschalten des WLAN funktioniert. Diese Taste leuchtet auch unter Linux, wenn man dem modul ipw2200 beim Laden als Parameter "led=1" angibt. Dauerhaft kann man das einrichten, indem man die Datei /etc/modprobe.d/ipw2200 mit folgendem Inhalt anlegt: options ipw2200 led=1. Zur WPA-Verschlüsselung habe ich einen Extraartikel geschrieben.
Das Speedstepping funktioniert auch perfekt. Meistens läuft der Prozessor auch nur gelangweilt mit 800MHz ;). Wenn der Prozessor auf 100% läuft, dreht auch der Lüfter hörbar hoch. Leider liegt die Ansaugöffnung unter den Notebook, was besonders dann störend ist, wenn man das Notebook auf den Beinen hat.
Die oben beschriebenen Multimediatasten lassen sich nutzen. Die Browser und Mailtaste starten ohne weitere Einstellungen die erwarteten Programme. Zu den weiteren Fn-Tastenkombinationen: Wie bereits erwähnt, funktioniert das Abschalten des Touchpads (Fn+F7), das Abschalten des Display (Fn+F6), das Umschalten des externen Monitor (Fn+F5) funktioniert nicht, Fn+F4 versetzt das Notebook in den Suspend-to-RAM-Zustand, Fn+F3 und Fn+F2 haben keine Funktion, Fn+F1 wirft das CDROM-Laufwerk aus, Fn+F8 würde die Lautsprecher stumm schalten und Fn+CursorHoch und Fn+CursorRunter würden die Lautstärke regeln (jeweils über den alsamixer), wenn der Sound funktionieren würde. Fn und Cursor rechts oder links regelt die Displayhelligkeit. Die € und $-Tasten am Cursorblock ließen sich nicht zur Zusammenarbeit bewegen. Der als Drittbelegung über der Tastatur liegende Ziffernblock funktioniert erwartungsgemäß.
Das Auslesen des Akkuladestandes ist erst nach einer Reparatur des DSDTs möglich.
Suspend-to-RAM funktioniert perfekt und auch erstaunlich schnell. Unter Ubuntu muss man es noch manuell aktivieren: In der Datei /etc/defaut/acpi-support einfach vor der Zeile "ACPI_SLEEP=true" das Kommentarzeichen entfernen. Suspend-to-Disk noch nicht ganz, weil beim Aufwachen der 915resolution-Patch wieder weg ist, das müsste ich noch in die Skripte einflechten, dann funktioniert auch das. Nachdem ich entdeckte, dass das Ubuntu-Paket 855resolution die Displayauflösung auch ändern kann, funktioniert auch Suspend-to-Disk erwartungsgemäß.
Den externen Monitor kann man entweder mit Xorg zum Leben erwecken. Das ist aber sehr verwirrend und ich habe damit keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen können. Besser gefallen mir Tools wie i810switch oder i855crt, die zwar nur den Bildinhalt spiegeln können, aber das funktioniert wenigstens
Ich habe i855crt vorgezogen, weil es einfach eine bessere Bildqualität liefert. Auf Linux-laptop findet sich eine Anleitung zum Einspielen eines Patches, damit i855crt auch mit i915er Chipsätzen arbeitet.
Nicht getestet
- Modem
- PC-Card
Probleme unter Linux
- Kein Sound - ist auch behebbar, weil der verwendete Chip an sich von alsa unterstützt wird. Mein Bugreport wird bearbeitet. Aktueller Status: Soundausgabe über Line-out-Buchse und Aufnahme über Mic-Buchse. Das Problem scheint bei allen Acer-Notebooks mit dem Realtek-ALC260-Codec aufzutreten.
Siehe auch: weiterer Blogeintrag und Bugreport bei alsa
Fazit
Alles in allem ein gutes und vor allem günstiges Notebook. Wenn die Soundausgabe funktioniert ist das voll und ganz zu empfehlen
